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Johann Nepomuk Nestroy
der österreichische Shakespeare

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Alle Sprüche zum Thema „Zensur“

Ein Beispiel für „Zensur“, man kann schon sagen

„Zensur 2.0“:

Brüsseler Wahrheit
Wie die EU-Kommission mit Knebelverträgen prominente Kritik am Euro verhindern wollte

FOCUS berichtete am 5.5.1997, dass die EU-Kommission mit Knebelverträgen 170 Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten in allen EU-Staaten vertraglich verpflichtet hat, Ängste und Vorbehalte besorgter Bürger auszuräumen.

Das Hamburger HWWA-Institut für Wirtschaftsförderung, die Universität Würzburg und der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) wurden namentlich genannt.

Nur 80 der 250 nach Brüssel eingeladenen Wissenschaftler und Experten weigerten sich, den Knebelvertrag zu unterschreiben. Laut FOCUS setzen 29 deutsche Fachleute ihre Ruf für ein Handgeld aufs Spiel.

FOCUS zitierte den österreichischen Europa-Abgeordneten Johannes Voggenhuber (Grüne):

„Die Wissenschaftler erzeugen im Publikum den Eindruck, dass sie ihre Erfahrung und ihren Ruf für den Euro einsetzen. In Wirklichkeit sind sie bezahlte Propagandisten. Sie wurden eingekauft, instrumentalisiert und benutzt.“ Einige konnten sich dem Verlangen der EU-Kommission wohl nicht entziehen, „weil sie an den Fördertöpfen der EU hängen.“

Wörtlich heißt es im Maulkorbvertrag der Kommission:

„Sie werden insbesondere auf jede persönliche oder subjektive Interpretation der Kommissions-Informationen verzichten.“ Auch bei persönlichen Äußerungen „dürfen Sie keine Ansichten äußern, die denen der Kommission widersprechen.“

Heute, nach fast 12 Jahren, stelle ich die folgenden Fragen:

Wer wurde bzw. wird noch nicht als bezahlter Propagandist „eingekauft, instrumentalisiert und benutzt“?

  • Welcher Regierung können wir noch vertrauen?
  • Welchen Politikern können wir noch vertrauen?
  • Welchen Bankern (meistens Politiker im Aufsichtsrat!) können wir noch vertrauen?
  • Welchen Funktionären können wir noch vertrauen?
  • Welchem Wissenschaftler können wir noch vertrauen?
  • Welcher Universität können wir noch vertrauen?
  • Welchen Institutionen und Verbänden können wir noch vertrauen?
  • Welchen Medien können wir noch vertrauen?

Woher wissen wir heute, wer noch nicht per Maulkorb- und Knebelvertrag für bestimmte Zwecke „eingekauft, instrumentalisiert und benutzt“ wurde?

Selbst der von Ihnen durch Ihre Zwangsmitgliedsbeiträge an die IHK und durch Ihre Steuergelder finanzierte DIHT lässt sich laut FOCUS-Bericht „schmieren“.

Wer wird nicht dazu benutzt, die Volksmeinung zu manipulieren, auf jede persönliche oder subjektive Interpretation zu verzichten und keine Ansichten zu äußern, die denen ihrer Auftraggeber widersprechen?

Zensur gegen Bezahlung! Eine neue Variante, an die Johann Nepomuk Nestroy nicht mal im Traum dachte.

Gut, dass es heute Blogging und Micro-Blogging gibt! Wie Twitter zum Beispiel. Mit soviel Offenheit tun sich einige Herrschaften etwas schwer.

Inquisition

GESCHICHTE DER INQUISITION


Catholic Inquisition and The Torture Tools


Hans Moser in Nestroy`s „Einen Jux will er sich machen.“

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